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Der Weg ist das Ziel. Nach vier Tagen in einem Zug, der den Namen "Vodkatrain" verdient hat, war Baden im Baikalsee im Herzen Sibiriens angesagt.
Fuer das mit 4 Tagen und Naechten laengste Teilstueck meiner Zugsreise hatte ich mich ordentlich mit Buechern versorgt, um gegen endlose Steppenlandschaften und Langeweile anzukaempfen. Bis in Irkutsk habe ich es immerhin geschafft 10 Seiten zu lesen.
Was nicht so eine literarische Meisterleistung war, wurde eine super Party. In einem unserer zwei Abteils war Viktor, unser Russe, der uns mit einheimischen Spezialitaeten und Gelaechter versorgt hat. Dafuer haben wir unseren Vodka Vorrat mit ihm geteilt. Auch sonst haben wir noch eine Menge neue Leute kennengelernt: Die drei Suedafrikanerinnen Terry, Debbie und Julia, und die Franzosen Alex und Francois. Wir sollten alle Leute spaeter wieder treffen.
Die Zugsfahrt haben wir mit Kartenspielen, Scharaden, langen Gespraechen und mit viel Spass verbracht. Die Zeit verging wie im Zug.
In Irkutsk angekommen, ging es mit einem Bus weiter aufs Land hinaus, an eine kleine Ortschaft am Baikalsee. Dort konnten wir die Berge erklimmen und im 10 Grad warmen Wasser schwimmen. Am Abend gab es noch eine Russische Sauna, in welcher man am Schluss mit Birkenzweigen geschlagen wird.
So erfrischt ging es nach ein paar Tagen wieder zurueck nach Irkutsk und in den Nachtzug in die Mongolei.
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